SAP Basis RFC-Zeit

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RFC-Zeit
Usage Procedure Logging im SAP Solution Manager
Bei der Analyse von RFC-Statistiken auf dem Empfänger- bzw. Serversystem wählen Sie im Workload-Monitor (Transaktionscode ST03) bzw. in der Einzelsatzanalyse (Transaktionscode STAD/STATS) den Task-Typ RFC aus, um die Last zu analysieren, die von einkommenden RFCs erzeugt wird. Die weitere Analyse der Anteile von CPU-Zeit, Datenbankantwortzeit etc. kann dann prinzipiell so erfolgen wie bei Transaktionsschritten im Dialog-Task. Allerdings gibt es zwei Besonderheiten zu berücksichtigen, die gelegentlich zu Verwirrung führen.

In der Regel kommen zur Beseitigung eines Performanceproblems mehrere Lösungen in Betracht. Bei der Entscheidung, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge durchgeführt werden sollen, gilt der Grundsatz: »Besser Last vermeiden, als Last zu verteilen«. Natürlich gilt auch hier: keine Regel ohne Ausnahme. In Einzelfällen oder als Übergangslösung kann es günstiger sein, ein ineffizientes Customizing und ineffizient geschriebene Kundenprogramme durch technische Maßnahmen wie das Anlegen von Indizes, das Vergrößern der Puffer oder durch größere und schnellere Hardware auszugleichen. Der tatsächliche Maßnahmenkatalog zum Performancetuning muss daher aufgrund einer Performanceanalyse und im Hinblick auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt werden.

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.
Wie hängen SAP-Module und die SAP Basis zusammen?
An einem Beispiel stellen wir dar, wie Sie dabei mit dem SAP Solution Manager arbeiten. Nehmen wir dazu an, dass Ihre Überwachung feststellt, dass zahlreiche teure SQL-Anweisungen Ihre Datenbank belasten und regelmäßig zu Engpässen führen. Der SAP EarlyWatch Alert identifiziert die betreffenden Anweisungen und empfiehlt gleichzeitig, einen Service zur SQL-Anweisungsoptimierung durchzuführen. Dieser Service kann ebenso vom SAP Support Portal auf den SAP Solution Manager heruntergeladen und im SAP Solution Manager durchgeführt werden. Der SAP Solution Manager interagiert dabei zum einen mit Ihrer Systemlandschaft, um die benötigten Statistiken und sonstige Daten zu laden, und zum anderen mit dem Bearbeiter, der den Service durchführt, um so in einem iterativen Verfahren zu einer Lösung und somit zu einer Performanceverbesserung zu kommen. Es ist sofort klar, dass ein derartiges Serviceprogramm viel detaillierter sein kann als z. B. dieses Buch oder ein Training. Der hier beispielhaft genannte Service zur SQL-Anweisungsoptimierung umfasst über 500 einzelne Optimierungsmöglichkeiten – angefangen bei bekannten Fehlern oder »Features« in der Datenbanksoftware über Empfehlungen zur Optimierung von Indizes bis hin zu Empfehlungen zur Neuformulierung von SQL-Anweisungen (von diesen 500 Schritten bekommt der Bearbeiter natürlich nur die Schritte zu sehen, die auf sein Problem zutreffen).

Sachbearbeiter: Im Durchschnitt führt ein Benutzer dieses Typs bis zu 4.800 Transaktionsschritte pro Woche aus. Dies entspricht weniger als einem Transaktionsschritt alle 30 Sekunden. Diese Benutzer verwenden die SAPKomponente ständig und regelmäßig.

Etliche Aufgaben im Bereich der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" wesentlich erleichtert werden.

Die Aktivitäten mit dem Notfallbenutzer werden revisionssicher protokolliert.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.


Die kontinuierliche Überwachung kann über die zentrale Monitoring-Architektur automatisiert werden.
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